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Cloud Computing Teil 3

Hier den zweiten Teil lesen.

Es hat also über viele aus technischen Gründen keine Alternative gegeben. Doch mit der zunehmenden Bandbreite moderner Internetverbindungen verschwindet dieses Problem. Der Computer ist permanent mit dem Internet verbunden und es werden jede Menge Datenströme empfangen. Vom einfachen Internetradio, bis zum Fernsehen im Internet. Es könnte sich mit der Zeit so entwickeln, dass der Computer wie wir ihn kennen in Zukunft nur noch ein Client ist, der seine Anwendungen in Zukunft nur noch aus dem Internet holt und Dokumente dort auch wieder speichert.

Schon heute sind Internetverbindungen in manchen Gebieten so schnell wie Netzwerke in den eigenen vier Wänden. Auch das mobile Internet gewinnt immer mehr an Geschwindigkeit, so wird auf das aktuelle 3G, also UMTS, irgendwann zwangsläufig 4G folgen. Das Arbeiten würde Unterwegs also auch durchaus möglich sein. Besonders für mobile Geräte wäre auf Grund des geringen Speicherplatzes das Cloud Computing interessant. Der Name Cloud wurde übrigens dadurch geprägt, weil das Internet in Zeichnungen und Diagrammen häufig als Wolke dargestellt wird.

Bereits zum aktuellen Zeitpunkt gibt es eine Menge Software, die man als Service aus den Weiten des Internets beziehen kann. Es gibt Anwendungen von Google für Textverarbeitung und Tabellenkalkulation, sowie Photoshop Express. Auch Firmen wie SAP sind bereits auf Cloud Computing aufmerksam geworden und planen Programme in diese Richtung.

Die Verbindungsstelle zwischen der „Cloud“ und dem eigenen Computer ist in der Regel der Browser. Doch aktuelle Browser sind noch nicht auf diese neue Art des Arbeitens optimiert. Es war bis jetzt immer so, dass der Browser ein Dokument aus dem Internet geholt hat und der Anwender dieses dann gelesen oder angeguckt hat. Lediglich Chrome, der Browser aus dem Hause Google, ist bereits auf Web-Anwendungen optimiert. In Zukunft wird jedoch der Normale Desktop eine viel enger Anbindung an das Netz besitzen.

 

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