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Kai-Uwe-Ricke erzählt über großes Misstrauen

Der ehemalige Telekom-Vorstandsvorsitzende Kai-Uwe Ricke klagt über großes Misstrauen im Konzern. So sei man „dauernd benutzt“ worden und mit jedem Mitarbeiter und Kollegen mit dem er etwas zu tun hatte, mussten Hintergedanken vermutet werden.

Während eines Interviews, dass in dem Buch „Die da oben“ veröffentlicht wurde, machte er diese Aussagen. Es sei bei diesen Hintergedanken gar nicht mal darum gegangen Geschäftsgeheimnisse zu veröffentlichen, sondern um Kleinigkeiten. Um sich davor zu schützen, habe er sich zurückgezogen und versucht nicht benutzt zu werden. Doch wenn es erst einmal so weit ist, „Dann wird es potenziell einsam“, meint Ricke. Aus diesem Grund ist der ehemalige Telekom-Chef glücklich, nicht länger in dieser Position zu sein. Jedoch ist er auch mit seiner Zeit als Chef zufrieden und blickt auf eine schöne Vergangenheit. „Es ist eine Riesenerfahrung, ist ein Segen, wirklich ein Segen. Ein unglaubliches Glück.“

 

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